
NBB ist ein Spezialist für die Wertermittlung von ganzen Unternehmen oder einzelnen Teilen daran. Die Besonderheit einer jeden Unternehmensbewertung erwächst daraus, dass Unternehmen oftmals ein komplexes Gebilde darstellen. So gibt es zahlreiche betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, die im Rahmen einer jeden Unternehmensbewertung sachgerecht erfasst und abgebildet und letztlich zu einem einzigen monetären Wert verdichtet werden müssen. So sind insbesondere Aspekte wie Investitionen, Kapitaleinsatz sowie die strategische Unternehmensplanung zu berücksichtigen. Nicht zuletzt wird der Unternehmenswert auch durch steuerrechtliche Aspekte beeinflusst.
Während Unternehmensbewertungen in ihren Anfängen nahezu ausschließlich der Ermittlung von Kauf- bzw. Verkaufspreisen dienten, haben sich im Laufe der Jahre stetig neue Ermittlungssituationen ergeben. So werden sie heute auch zum Zwecke der wertorientierten Unternehmensführung (Shareholder Value) und im Rahmen der (internationalen) Rechnungslegung (HGB, IFRS, US-GAAP) durchgeführt.
NBB greift bei der Unternehmensbewertung auf international anerkannte Methoden zurück.
Mit Blick auf ein gesamtes Unternehmen bezeichnet der Buchwert den Wert des auf die Unternehmensinhaber entfallenden Eigenkapitals. Hierzu erfolgt die Verminderung aller Aktiva um die Verbindlichkeiten und Sonderposten, im Konzernverbund auch um konzernfremde Anteile.
Bei der Buchwertmethode wird zunächst die Beteiligung des Mutterunternehmens an den Tochterunternehmen gegen deren anteiliges Eigenkapital aufgerechnet. Nach der anzuwendenden Neubewertungsmethode ist der Beteiligungsbuchwert mit dem zum Zeitwert neubewerteten anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens zu verrechnen. Ein Unterschiedsbetrag ist in diesem Fall als Goodwill (Firmenwert) zu interpretieren
Im Rahmen dieser Methode müssen Annahmen über die künftige Entwicklung des Unternehmens getroffen werden. Um die Treffsicherheit der Prognosen zu erhöhen, nimmt man die Planungen auf Grundlage einer Vergangenheitsanalyse vor. Dabei werden neben den kaufmännischen Daten u. a. auch allgemeine Informationen über das Unternehmen und seine Stellung innerhalb der Branche berücksichtigt.
Diese Methode erfordert daher insbesondere die Unterstützung durch die Firmeneigentümer bzw. durch das Management.
NBB nutzt sein Expertisen-Netzwerk und seine spezialisierten Tools, um den Unternehmenswert gemäß der DCF Methode zu ermitteln.
Das Marktvergleichsverfahren (Multiplikatormethode) hat zum Ziel, den Verkehrswert aus am Markt tatsächlich bezahlten Preisen abzuleiten. Dabei greift man auf vergleichbare Unternehmenskäufe zurück (sog. Recent Acquisition-Ansatz) oder zieht den Kurswert vergleichbarer börsennotierter Unternehmen als Bewertungsgrundlage heran (sog. Similar Public Company-Ansatz).
NBB nutzt umfangreiche internationale Datenbanken, um repräsentative Multiplikatoren aus dem entsprechenden Industriebereich bzw. der entsprechenden Geschäftsaktivität zu erhalten.
NBB unterstützt ebenfalls Unternehmen und Unternehmer, eine Finanzstrategie für Investment Projekte zu definieren und zu etablieren.